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Bilder und Highlights von der imm cologne 2016: Bist Du retro genug?

Am Sonntag ging in Köln die imm cologne 2016 zu Ende. Dort gab es nicht nur tolle Möbel, sondern auch jede Menge schöne Designlampen zu sehen.

Für alle, die sich gerne retro einrichten, sind die Zeiten günstig. Bewegte man sich durch die Ausstellungshallen der imm cologne beherrschten vielerorts Mid-Century-Designs das Bild, die sich auch in jeder Wohnung der 1950er und 1960er Jahre gut gemacht hätten.

Um sich die gesamte Ausstellung zu Gemüte zu führen, reichten die vier Stunden Aufenthalt in Köln leider nicht aus. Laut offizieller Pressemeldung präsentierten immerhin insgesamt 1.185 Unternehmen aus 50 Ländern ihre Produkte in den Räumlichkeiten der Kölner Messe.

Ganz schön viel zu sehen für einen einzigen verregneten Sonntagnachmittag – zumal die Messe ihre Tore bereits um 17 Uhr schloss und die viele Aussteller Punkt 16 Uhr damit begannen, ihre Ausstellungsstücke in Folie zu wickeln oder ihre Stände gleich ganz abzusperren.

Dank der massenhaft ausliegenden Pläne gelang es aber schnell, sich aus dem Angebot einige Rosinen herauszupicken. So zeigten etwa prominente Hersteller wie Gubi, Vita, Muuto, Fatboy oder Tom Dixon in Köln einige Neuheiten und liebgewonnene alte Bekannte. Alle sind hier im Blog bereits mit einer Designleuchte vertreten.

120.000 Besucher ließen sich die Messe während der Publikumstage nicht entgehen. Das klingt nach viel und ist es auch, allerdings verlief sich die Besuchermasse in den vielen Gängen und Hallen auf angenehme Weise.

An den Ständen war deshalb in der Regel viel Platz und die Stimmung entspannt und aufgeräumt. Die nächste imm cologne findet übrigens vom 16. bis zum 22. Januar 2017 statt. Dann kommt nicht nur das Smartphone, sondern auch die Spiegelreflexkamera zum Einsatz.

Das dänische Unternehmen Vita zeigte in Köln unter anderem verschiedene Varianten seiner „Clava“-Leuchtenfamilie, die sich durch einen charakteristisch perforierten Lampenschirm auszeichnet.

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„Iris“ nennt sich diese Leuchte des Berliner Labels Neo/Craft. Ausführliche Infos zu den schmucken, seifenblasig aufgemachten Glaslampen gibt dieser Beitrag aus dem letzten Jahr.

"Iris"-Designlampe von NeoCraft

Am Stand von Gubi gab es, neben Greta Grossmanns Lampenklassiker „Gräshoppa“, diese beiden Sortimentsneulinge zu sehen. Bei beiden handelt es sich ebenfalls um prominente Kreationen mit Vorgeschichte: Oben ist Mathieu Matégots Hängeleuchte „Satellite“ von 1953, unten Louis Weisdorfs „Multi-Lite Pendant Lamp“ aus dem Jahr 1972 abgebildet.

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Am Stand von Fatboy konnte man sich die mittlerweile auf vier Modelle angewachsene Lampenkollektion des Sitzsackherstellers bewundern.

Ein Bild des Fatboy Standes.Am Stand von FatboyAm Stand von Fatboy.

Kletterpflanzen dienten als Inspiration der „Light Forest“-Leuchte, hier in roter Ausführung am Stand von &tradition.

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Foscarini war zwar selber nicht mit einem eigenen Stand vor Ort. Die Eleganz der „Aplomb“-Betonlampe aus dem Sortiment der Italiener wusste man an diesem Stand aber augenscheinlich zu schätzen.

"Aplomb"-Betonlampe von Foscarini

Und mittendrin: immer wieder Klassiker. Ingo Maurers „Bulb“ (oben) und die wundervolle Bogenleuchte „Arco“ von Achille und Pier Giacomo Castiglioni (unten).

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Muuto hatte unter anderem seine Industrieleuchte „Unfold“ aus biegsamem Kautschuk (oben) und die hölzerne Tischleuchte „Wood Lamp“* im Gepäck.

"Unfold" von Muuto."Wood Lamp" von Muuto

Der dänische Designer Tom Rossau stellte einige schöne und eindrucksvolle Exemplare seiner leuchtenden Holzkreationen vor.

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Und abschließend, ein Blick auf einige Leuchten am Stand von Tom Dixon:

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Benedikt
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