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Wandleuchte "Tanjun"

Japandi-Wohntrend: Moonmoth-Lampen kreuzen Hygge mit Wabi-Sabi

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Vor einigen Tagen hatte ich noch einen Artikel über ihn gelesen, nun wird er schon hier im Blog dokumentiert: Die Rede ist vom so genannten Japandi-Wohntrend, der seit ein, zwei Jahren stetig an Bedeutung gewinnt. Er kombiniert das skandinavische Design, auf das ich mich hier aus privater Leidenschaft viel und gerne beziehe, mit japanischen Designästhetiken.

Was heißt das genau? Beiden Strömungen ist gemein, dass sie sich gern auf das Wesentliche beschränken. Skandinavische Designklassiker zeichnen sich besonders durch Funktionalität, minimalistisches Design, ihre hohe Qualität und ihre Zeitlosigkeit aus. Solche Entwürfe, entstanden vor 50 bis 60 Jahren oder sogar früher, wirken weiterhin zeitgemäß. Etwas Anschauungsmaterial bieten etwa diese fünf Leuchtenklassiker aus Dänemark.

Hängerleuchte im Japandi-Stil:"Tanjun"

Hängeleuchte „Tanjun“

Natürliche Materialien

Eleganz, Minimalismus und eine gewisse Strenge charakterisieren japanische Einrichtungsgegenstände. Oft begegnet man niedrigen Tischen und Sitzgelegenheiten. Bevorzugt werden natürliche Materialien wie Holz oder Papier verwendet. Das zeigt auch diese Sammlung von Lampen im Japan-Stil, die ich vor einiger Zeit mal zusammengetragen habe. Das ästehtische Konzept dahinter: Wabi Sabi, eine Idee zur Wahrnehmung von Schönheit, die nicht nur das Äußere, sondern auch das Innere mit einbezieht.

Wandleuchte "Tanjun"

Wandleuchte „Tanjun“

Handwerkskunst und der Einsatz natürlicher Materialien sind weitere Gemeinsamkeiten beider Stile. Wer es genauer wissen will, findet übrigens bei Schöner Wohnen und bei dashaus.de längere Artikel zum Wesen des Japandi-Stils. Gutes Google-Futter ist auch der Begriffe „Hygge“. Er war vor einigen Jahren das Modewort für nordische Wohlfühlgemütlichkeit. „Hyggelig“ ist ein – Achtung – Danismus, der auch ins Deutsche Einzug gehalten hat.

Hängeleuchte "Constellation"

Hängeleuchte „Constellation“

 

Skandinavien plus Fernost

Womit der Bogen auf die Erzeugnisse von Moonmoth, einer polnischen Leuchten-Manufaktur, zu schlagen wäre. Hinter dem Unternehmen stecken Tomasz Kudelski und Kaito Yamada, deren bisheriges Portfolio explizit die nordische mit der fernöstlichen Designwelt zu vereinen versucht. Bei ihren Leuchten arbeiten beide mit Metall, Glas und Holz. Wert legen sie auf die Feststellung, dass sie bei der Produktion der Metall- und Holzteile mit Handwerksbetrieben vor Ort zusammenarbeiten. Die Glas-Schirme fertigt eine Manufaktur in Lużyce.

Stehleuchte "Yuka"

Stehleuchte „Yuka“

Jede der Leuchten setzt sich aus Metallrohren und Holzblöcken zusammen. Kudelski und Yamada gelingt mit ihrer Japandi-Leuchtenfamilie ein erstaunlicher Spagat zwischen gradlinigem, an Funktionalität orientiertem Design und ornamentalen Überflüssigleiten, die wirklich gut miteinander harmonieren. Mir besonders angetan hat es die Pendelleuchte „Constellation“. Aber auch die Zweifach-Wandleuchte „Tonbo“ halte ich für sehr gelungen. Alle Leuchten gibt es entweder in schwarzem oder in Holz-Finnish.

Hängeleuchte "Torinomure"

Hängeleuchte „Torinomure“

Fotos: Moonmoth / Katarina Rulinskaya

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Benedikt
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