1. Startseite
  2. 2010
  3. Kunterbunte Lampen von Fatboy: Von Pop bis Spätbarock
Ein Bild von "RockCoco" von Fatboy (Foto: Fatboy)

Kunterbunte Lampen von Fatboy: Von Pop bis Spätbarock

Seit einiger Zeit erweitert Fatboy sein Sortiment kontinuierlich um Designleuchten, die bunt, formschön und individuell anpassbar sind.

Eigentlich bekannt für seine Sitzsäcke, baut Hersteller Fatboy derzeit das Lampen- und Leuchtengeschäft kontinuierlich als weiteres Standbein aus. Als erstes kam „Edison The Petit“ auf den Markt. Nach und nach gesellten sich dann der Kronleuchter „RockCoco“ und die Pendelleuchten „Candyofnie“ und „Spheremaker“ dazu. Auch eine große Version der „Edison“-Leuchte ist mittlerweile erhältlich. Sie heißt: „Edison The Grande“.

Dabei setzt das niederländische Unternehmen auf Plastik, quietschbunte Farben, LED-Technik und individuelle Anpassbarkeit. Jeder Käufer soll am Ende eine Leuchte ganz nach seinem persönlichen Geschmack sein eigen nennen.

„Edison The Petit“ ist ihrer Form klassischen Tischleuchten nachempfunden. Betrieben wird sie mit Akkus – weshalb die kleine Leuchte ganz nach Wunsch platziert und sowohl drinnen aus auch draußen eingesetzt werden kann. Inzwischen wartet die Edison-Serie mit einem enormen Variantenreichtum auf. Die Leuchten gibt es in den verschiedensten Farben und Größen. Nicht fehlen darf dabei das charakteristische rot-weiße Firmenlabel des niederländischen Unternehmens.

Outdoor ist auch der Kronleuchter „RockCoco“ verwendbar, entworfen von DeMakersVan. Optisch greift der schicke Blickfang mit seinen drei Dimmstufen die verschwenderisch ornamentierten Kronleuchter des spätbarocken Stils im 18. Jahrhundert auf. Interessantes Detail: Das transparente Plastik lässt den Blick auf die bunten Stromleitungen frei.

Verspielt ist wohl das Prinzip zu nennen, das der Pendelleuchte „Candyofnie“ zugrundeliegt. Wie Perlen fädelt man die einzelnen Komponenten an der Stromzuleitung auf. Die einzelnen Bestandteile gibt es in acht verschiedenen Formen und elf Farben. Unterm Strich ergibt das Billionen verschiedener Kombinationsmöglichkeiten. Laut Webseite 3.637.682.549.757.080, um genau zu sein.

Mit einer ähnlichen Herangehensweise sorgte 2015 auch Luca Nichetto mit seiner „Alphabeta“-Leuchte, die er für Hersteller Hem kreierte, für Aufsehen.

Poppig gibt sich auch der jüngste Neuzugang im Fatboy-Sortiment. „Spheremaker“ nennt sich das bunte Kugelensemble, das mit drei, sechs oder neun Kugeln zu haben ist. Die Kugeln bestehen aus Polycarbonat und sind in den verschiedensten Farben zu haben, ähnlich der „FL/Y“-Pendelleuchte von Kartell auf dem Jahr 2002.

Die LED-Leuchtmittel können per mitgelieferter Fernbedienung gedimmt werden. Die Haken, an denen die einzelnen Kugeln aufgehängt werden, werden mit frei beweglichen Magneten an der Deckenplatte befestigt. Sie sind also frei positionierbar.

Mit persönlich gefallen die neuen Fatboy-Leuchten ausgesprochen gut, weil ich ein großer Freund satt-poppiger Farben bin. Weniger begeistert bin ich vom Material: Plastik läuft schnell Gefahr, wenig wertig auszusehen.

© Fotos: Fatboy

„Candyofnie“

Ein Bild der Designlampe "Candyofnie" von Fatboy (Foto: Fatboy)

Ein Bild der Designlampe "Candyofnie" von Fatboy (Foto: Fatboy)

„Spheremaker“

"Spheremaker" von Fatboy (Foto: Fatboy)

Ein Bild der Designlampe "Spheremaker" von Fatboy (Foto: Fatboy)

„RockCoco“

Ein Bild von "RockCoco" von Fatboy (Foto: Fatboy)

„Edison The Grand“

"Edison The Grand" von Fatboy (Foto: Fatboy)

 

Vorheriger Beitrag
Skandinavische Wurzeln: Klemmlampe „Snap Lamp“ von Marie Hesseldahl
Nächster Beitrag
Schlichte, flache, schöne Scheibe: LED-Leuchte „SimiLED Art“ von Luxuni

Auch sehr lesenswert:

Menü