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"Dina"-Lampe (Foto: Moak Studio)

Tischlampe mit Münzschlitz: „Dina“ erinnert an Wert der Energie

Wenn sie leuchten soll, futtert die „Dina“-Leuchte erst einmal eine Münze.

Elektrizität kommt doch aus der Steckdose, oder nicht? Er ist einfach da. Dass elektrische Energie aber Geld kostet und mit hohem Aufwand und zum Großteil auf Kosten von Umwelt und Klima produziert werden muss, blenden viele im Alltag einfach aus.

Mit der „Dina“-Leuchte versucht das kolumbianische Moak Studio, unsere Sinne ganz im Sinne der Nachhaltigkeit für den Wert der Energie zu schärfen. „What if a lamp helps us to be aware of the value of light, energy, and money?“, fragen die Macher*innen auf ihrer Homepage. Sie sei mehr als eine Leuchte, sie stelle einen alternativen Weg dar, unser „Bewusstsein zu erleuchten“.

Denn einen Schalter sucht man vergeblich. Auf der Oberseite befindet sich ein Münzschlitz, in den eine Münze eingeworfen werden muss, damit die Lampe leuchtet. Die Münze dient zum Schließen des Stromkreises. Mit Kotenmoos ist es allerdings nicht getan, weil die Münzen zu klein sind. „Dina“ funktioniert nur mit großem Hartgeld, das in der Regel auch am meisten wert ist. Eine witzige Idee, soviel steht fest.

"Dina"-Lampe: Nachhaltigkeit per Münzschlitz (Foto: Moak Studio)

Selbstverständlich ist das Geld nicht weg: Wer die Leuchte ausschalten möchte, zieht an der hölzernen Kugel, die an einem Stab aus der Basis ragt. Die Münze fällt dann in die bauchige Basis der Leuchte. „Dina“ ist also nicht nur Leuchte, sondern auch ein formschönes Sparschwein. Da dürfte im Laufe der Zeit einiges zusammenkommen…

"Dina"-Lampe (Foto: Moak Studio)

Bislang handelt es sich um einen funktionalen Prototypen. Basis und Lampenschirm entstanden im 3D Drucker, wie z.B. auch die „Plant Lamps“ von Kiki van Eijk. Alle Bestandteile aus Holz bestehen aus Esche. Zu sehen gibt es „Dina“ Seite an Seite mit dem „Hilo“-Speaker und der „Volé“-Lamp, die ihren Nutzern ebenfalls besondere Interaktionsmöglichkeiten anbieten, auf der DIN-Ausstellung im Rahmen des Salone del Mobile in Mailand, der am 17. April startet.

Hinter dem Moak Studio stecken die beiden kreativen Köpfe Kelly Durango und Mauricio Sanin. Sie leben und arbeiten in der kolumbianischen Millionenstadt Cali.

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Benedikt
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