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Stiftung Warentest: Testsieger LED-Lampen „gut und günstig wie nie zuvor“

Mehr und mehr erobern LED-Lampen den Markt. Doch wie gut sind sie? In der test-Ausgabe für April untersucht die Stiftung Warentest 15 LED-Lampen auf ihre Qualität.

Der Wettbewerb auf dem Markt für LED-Leuchtmittel ist voll entbrannt. Darauf weist der enorme Preisverfall hin: Wie die Stiftung Warentest in der Pressemitteilung zum Test, schreibt, fiel der Preis eines der Testsiegermodelle von 2014 binnen einen Jahres um 76 Prozent. Die Qualität der LED-Lampen litt darunter offenbar nicht: „Gut und günstig wie nie zuvor“ lautet ein Fazit des Tests, der 15 LED-Lampen mit E27-Schraubsockel und warmweißen Licht unter die Lupe nahm.

Den Grund dafür sehen die Experten in der enormen Weiterentwicklung der Technik. Lichtemittierende Dioden seien mittlerweile hell genug, um eine Glühlampe „mit einem Sechstel der Strommenge zu ersetzen“. Mit Blick auf die Einsparmöglichkeiten rechnet die Stiftung, dass sich mit jeder LED, die eine 60-Watt-Glübirne ersetzt, bei drei Stunden täglicher Brenndauer 15 Euro im Jahr sparen lassen. Bei durchschnittlich 32 Lampen pro Haushalt böten LEDs hier ein großes Sparpotenzial.

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Defizite attestiert der Test beim Farbspektrum der LED-Lampen, das einen geringeren Rotanteil aufweise als bei herkömmlichen Glühbirnen mit Wolframdraht. Letztere eigneten sich deshalb besser in Umfeldern, in denen es auf Farbnuancen ankommt, etwa in der Küche. So wirken Speisen im Schein von LED-Lampen weniger frisch, heißt es im Test.

Elf LED-Lampen erreichten die Gesamtnote „gut“, eine wurde mit „befriedigend“ bewertet. Eine Gesamtnote von 1,6 erreichten die Testsieger „Isy LED Lamp“ von Mediamarkt-Saturn, „LED Star Classic A60“ von Osram und die „E-Core LED A60“ von Toshiba. Alle drei Modelle schnitten im Praxistest sehr gut ab und weisen eine gute Energieeffizienz auf. Nur knapp (1,7) verfehlten die Modelle „LED Classic“ von Megaman und „LED“ von Philips* eine bessere Platzierung.

Bei den drei Modellen „XQ-Lite LED“, „Bioledex Araxa“ und „Renkforce LED“ lautete das Qualitätsurteil lediglich ausreichend:  Bemängelt wird die schnelle Alterung der Leuchtmittel, die nach dem Testzeitraum (1500 Stunden) bereits um mehr als 20 Prozent weniger hell leuchteten als auf der Packung ausgewiesen.

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