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"Glo-Ball F" von Jasper Morrison (Bildquelle: Flos)

Eleganz durch Reduktion: Stehlampe „Glo-Ball F“ von Jasper Morrison

Den Mond in die Wohnung holen: Jasper Morrisons Stehlampe „Glo-Ball F“ für Flos bringt die Phantasie auf Touren.

Wird das Licht angeschaltet, fällt der Blick fast automatisch auf den runden, mundgeblasenen Glaskörper, der so charakteristisch für die „Glo-Ball“-Serie ist. Fußplatte und Ständer (übrigens in verschiedenen Höhen erhältlich) aus lackiertem Stahl treten in ihrer reduzierten Unaufdringlichkeit in der Wahrnehmung des Betrachters zurück und verleihen der Lampe eine anmutige Schwerelosigkeit.

Dank des geätzten Opalglasschirms mit 33 Zentimeter Durchmesser strahlt die 1999 von Jasper Morrison entworfene Lampe ein sehr diffuses, gleichmäßiges Licht ab, das an den Mond oder einen Lampion erinnert.

Die Glo-Ball-Familie umfasst außerdem unter anderem Pendelleuchten (Glo-Ball S) und Tischleuchten (Glo-Ball T). Einen Überblick bietet die Webseite von Hersteller Flos. Das Design der Lampe passt zur grundsätzlichen Herangehensweise des britischen Designers, der Reduktion und Eleganz zu kombinieren versucht. Ein gemeinsam mit Naoto Fukasawa verfasstes Buch wirft die Frage nach dem „Super-Normalen“ auf: ein Designansatz, der klassische Archetypen aufgreift, um sie zu verbessern und auf eine neue Stufe zu heben.

Jasper Morrison betreibt ein Designstudio mit Sitz in London und einem Büro in Paris. Sein Portfolio umfasst jede Art von Alltagsprodukten und Mobiliar. Unter seinen Kunden finden sich neben Flos auch namhafte Unternehmen wie Canon, Sony, Samsung, Rownta oder Rosenthal. Naoto Fukasawa entwarf unter anderem die Schreibtischlampe „Demetra“.

© Foto: Flos

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