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"Copérnica" von Marset (Foto: Marset)

Schön ist einfach: „Copérnica“ von Ramirez i Carrillo für Marset

Klare Linienführung, dabei aber nicht kühl, sondern kunstvoll: „Copérnica“, die neue Arbeitsleuchte von Marset, bietet viel fürs Auge.

Es wird herbstlicher, also die Zeit, in der das künstliche Licht im Haus wieder an Bedeutung gewinnt. Immer früher müssen wir in den kommenden Wochen die Leuchten anknipsen, weil draußen die Dämmerung einsetzt.

Das gilt natürlich besonders für die Bildschirmarbeiter unter uns, die einen Großteil des Tages vor dem Computer verbringen. Der Gesetzgeber sieht vor, dass zum Lesen und Schreiben mindestens 500 lx notwendig sind. Für anspruchsvollere Tätigkeiten solle der Schreibtisch mit mindestens 750 lx beschienen sein.

Damit nicht genug: In Kooperation mit dem Fraunhofer Institut fand Hersteller Zumtobel vor drei Jahren in der Studie „Wahrgenommene Lichtqualität“ heraus, dass 60 % aller Teilnehmenden zum Arbeiten Beleuchtungsstärken von 800 lx und mehr bevorzugen.

Grund genug, sich mal wieder nach schönen, neuen Arbeitsleuchten umzutun: Eine Kandidatin, die mir kürzlich positiv auffiel, ist die elegante Leuchte „Copérnica“ des spanischen Herstellers Marset. Das Design stammt von Ramirez i Carrillo. Das Designduo verfügt über Niederlassungen in Mailand und Barcelona.

Auf ornamentalen Pomp verzichtet das Design, das reduziert, dank des langen Lampenarms dennoch großzügig wirkt. Am Ende des Arms sitzt ein Kontergewicht, mit dem das Licht ausgerichtet werden kann. Ramirez i Carrillo bedienen sich einfachen geometrischen Grundformen wie Kreisen, Halbkreisen und Linien.

Das Ergebnis ist eine Arbeitsleuchte, deren Äußeres zwar klar, ausgewogen und schlicht, aber auch skulptural, warm und überaus kunstvoll daherkommt.

© Fotos: Marset

"Copérnica" von Marset (Foto: Marset)

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