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"Sempé w153" für Wästberg (Bildquelle: designboom.com)

„Sempé w153“ von Inga Sempé: Rettet die Klemmlampe!

Für Wästberg kreierte Inga Sempé das formschöne Modell Sempé w153, das sich als Klemm-, Tisch- und Wandlampe eignet.

„Lampen von Wästberg erschaffen intime Räume und ein Gefühl von Sicherheit bei den Menschen. Ganz unabhängig davon, ob sich die Lampen in Büros, Hotelzimmern oder einem Zuhause befinden“: Das Zitat stammt aus dem Manifest des schwedischen Herstellers Wästberg, das von einem Urmenschen gleichen Namens handelt. Auf der Furniture Fair 2015 in Stockholm präsentierte er das neue Modell „Sempé w153“, für das die französische Designerin Inga Sempé verantwortlich zeichnet.

Bewusst wollte Sempé, übrigens die Tochter von Jean-Jaques Sempé, Zeichner u.a. des „Kleinen Nick“, eine Lampe erschaffen, die für verschiedene Anwendungsfälle gedacht ist. Die „Sempé w153“ eignet sich als Klemm-, Tisch- und Wandlampe. Dank eines Bügels am Sockel kann sie bequem an eine Tischkante geklemmt werden. Ihr runder Fuß verleiht ihr auf glattem Untergrund einen sicheren Stand. Optisch zeichnet sie sich vor allem durch ihren ausladenden Schirm aus, der das von einer hochwertigen LED-Lampe im Sockel abgestrahlte Licht verteilt.

Als Ausgangspunkt diente Sempé das ihr zufolge unterschätzte Prinzip der Klemmlampe. „Es ist so einfach: Eine Klemme am Sockel einer Birne mit einem kegelförmigen Schirm. Klemmlampen haben mich als Kind immer beeindruckt. Sie wurden in allen Landhäusern benutzt, weil man sie so billig kaufen konnte“, sagt Inga Sempé im Gespräch mit designboom. „Klemmlampen haben nicht den gleichen Status wie Tischleuchten. Das ist ziemlich unfair, weil Klemmlampen sehr praktisch sind.“

Update 05.08.2015: Der FAZ gab Sempé ein aufschlussreiches Interview

"Sempé w153" für Wästberg (Bildquelle: deisgnboom.com)

„Sempé w153“ für Wästberg (Bildquelle: deisgnboom.com)

"Sempé w153" für Wästberg (Bildquelle: deisgnboom.com)

„Sempé w153“ für Wästberg (Bildquelle: deisgnboom.com)

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Benedikt
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