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"Amisol" von Daniel Rybakken für Luceplan (Foto: Luceplan)

Satellit im Raum: „Amisol“ von Daniel Rybakken für Luceplan

„Amisol“ist der aktuellste Beweis für Dyniel Rybakkens hervorstechendes Designtalent. Luceplan hatte die Leuchte auf der Euroluce 2017 in Mailand im Gepäck.

Licht auf so natürliche und aunaufdringliche Weise zu inszenieren, das hat sich Daniel Rybakken zum Ziel gemacht. Hier im Blog hatte ich bereits auf seine Leuchten „Counterbalance“ und „Stochastic“ hingewisen, zwei wunderschöne Exempel für den Erfolg seines Vorhabens.

Auf der diesjährigen Euroluce in Mailand gesellte sich nun „Amisol“ hinzu, eine Deckenleuchte, die sich aus nur wenigen Komponenten zusammensetzt, dafür aber eine große Wirkung entfaltet und viel Raum für sich beansprucht. Rybakken schuf sie für den italienischen Hersteller Luceplan.

Wie ein Satellit schwebt „Amisol“ über den Köpfen der Besucher*innen eines Raumes. Hauptbestandteile sind eine kräftige LED-Leuchte, die ihr Licht auf eine kreisrunde, von einem Aluminiumring eingefasste Spiegelmembran abgibt. Das Licht diffundiert und reflektiert und füllen den Raum mit weichem Licht.

Dünne Stangen halten die beiden Komponenten zusammen. An der Decke dient ein dünnes Drahtseil als Aufhängung. Über ihre Länge ist es möglich, die Ausrichtung der Membran zu verändern.

Daniel Rybakken, 1984 geboren und in Oslo aufgewachsen, absolvierte sein Studium an der School Of Architecture in Oslo und an der School of Arts & Crafts im schwedischen Göteborg. Seit 2008 segelt er mit seinem Designstudio unter eigener Flagge. Für seine Arbeiten, die sich stets zwischen Design und Kunst bewegen, erhielt er bereits zahlreiche Auszeichnungen.

© Foto: Luceplan

"Amisol" von Daniel Rybakken für Luceplan (Foto: Luceplan)"Amisol" von Daniel Rybakken für Luceplan (Foto: Luceplan)

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Benedikt
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