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"Tolomeo" von Michelle de Lucchi

Meistverkaufte Lampe der Welt: „Tolomeo“ von Michele de Lucchi und Giancarlo Fassina

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Schlicht und zeitlos präsentiert sich die Schreibtischlampe „Tolomeo“ von Michele de Lucchi und Giancarlo Fassina, deren Erfolgsgeschichte bis heute fortgeschrieben wird.

Das funktionale Design der „Tolomeo“-Schreibtischlampe* überrascht: Michele de Lucchi, der die Lampe mit seinem Partner Giancarlo Fassina 1987 schuf, gehörte immerhin der Memphis-Bewegung an. Die 1980 in Italien gegründete Gruppe wendete sich mit radikalen, bunten und verspielten Entwürfen gegen den vorherrschenden Anspruch, die Form müsse gegenüber der Funktion zurückstehen.

Mit ihren auf das wesentliche reduzierten Gelenken zum Ausrichten der Lichtquelle und der kühlen Aura des matten Aluminiums, aus dem die Lampe besteht, wirkt das Design der „Tolomeo“-Leuchte* sehr technisch. Sie entstand für den italienischen Hersteller Artemide und ist bis heute ungebrochen erfolgreich: Sie gilt als meistverkaufte Lampe der Gegenwart.

Im Interview mit dem Cube-Magazin sagte der Designer: „Die Tolomeo ist in der Tat eine sehr glückliche Kombination von Idee und Lösung, von Gestalt und Funktionalität. Sie hatte von Anfang an das Potential für Variationen. Sie ist heute nicht mehr nur eine Lampe, sondern eine ganze Familie von Produkten, die eine Kombination von Lifestyle und Technologie ermöglicht und den unterschiedlichsten Anforderungen an Licht gerecht wird.“

Gegenüber dem Manager Magazin nennt er einen weiteren Grund für den Erfolg der Lampe: „Sie wirkt vertraut. Technik wirkt doch oft sehr aggressiv. Tolomeo ist überhaupt nicht aggressiv. Man kann sie ohne Panik benutzen, in der Küche wie im Büro. Das hat etwas Tröstliches.“

De Lucchi und Fassina, beide in Italien geboren, brachten mit ihr das Prinzip der berühmten Anglepoise-Lampe von George Cawardine von den 1930er Jahren auf einen neuen Stand. Cawardines Lampe stammt aus den 1930er Jahren und war die erste Schreibtischleuchte, deren Licht sich dank eines Gelenksystems nach Wunsch neu ausrichten ließ.

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Benedikt
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