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Offline Lamp: Definitiv nix für Smartphone-Süchtige

Schnell verbloggen möchte ich diesen Leuchtenentwurf von Klemens Schillinger aus Wien. Die “Offline Lamp” stammt aus dem Jahr 2917 und entstand für das Label Spazio Pulpo – wie Schillinger in der österreichischen Hauptstadt beheimatet.

Was ich so großartig an der Leuchte finde, ist weniger ihr (ebenfalls sehr gelungenes) Äußeres, sondern die mit ihrer Funktionalität verknüpfte Idee, die ihr zugrunde liegt. Sie geht nämlich nur an, wenn man das Smartphone aus der Hand legt. Eine echte “Offline Lamp” eben.

Als Basis dient ein Kästchen, aus dem sich ein Schublade in Smartphone-Größe herausziehen lässt. Will man die Leuchte nutzen, muss ein Gegenstand in die Schublade hineingelegt werden. Im Gegenzug erhält man Licht – zum Lesen, Arbeiten oder Quatschen.

Schillinger nimmt mit der “Offline Lamp” gezielt den Drang des Homo Digitaliensis’ aufs Korn, ständig auf das Smartphone schauen zu müssen, um neue Nachrichten zu checken. Er schreibt dazu:

When you give something, you get something in return. In this case, you trade the often uncontrollable urge to check for new messages for a bit of light that invites you to read a book instead or just focus on your work. What remains is the simple solution ‘Out of sight, out of mind’.

Eine schöne Idee für alle, die sich vornehmen wollen, regelmäßig digital zu entgiften. Klar, wer stumpf ist, nimmt einfach das Tablet. Alle anderen könnten großen Gewinn daraus ziehen, sich auf die Idee einzulassen.

Foto: Leonhard Hilzensauer

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Benedikt
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