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"Monai" von Neringa Orlenok

Fläzen, Spielen und Arbeiten: Leuchttisch „Monai“ von Neringa Orlenok

Die Inspiration für ihren eleganten Leuchttisch „Monai“ holte sich Designerin Neringa Orlenok in der Natur.

Druckereien oder Fotostudios benötigen Leuchttische im Rahmen ihrer täglichen Arbeit. Zum Wohnen sind sie nichts, oder? Ganz gegenteiliger Ansicht ist Designerin Neringa Orlenok aus der lettischen Hauptstadt Vilnius. Ihr Leuchttisch „Monai“ eignet sich zum Gutaussehen ebenso wie als Spiel- und natürlich als Arbeitsgerät.

Den Namen für ihren Leuchttisch entnahm sie der lettischen Sprache, in der „Monai“ soviel „Magie“ bedeutet. Ihre Begründung: „Monai“ bringe die Phantasie des Betrachters auf Touren, verbessere seine Stimmung und mache ihn produktiver, wie sie auf der Produktplattform behance schreibt.

"Monai" von Neringa Orlenok

Um den Tisch so mobil wie möglich zu gestalten, plante Orlenok ihn mit abnehmbaren Beinen. Auf diese Weise leistet er nicht nur im Sitzen auf Bürostühlen, sondern möglicherweise auch beim Fläzen auf dem Wohnzimmerteppich gute Dienste.

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Für viele Aspekte stand die Natur Pate. Zur runden Form ließ sich die Designerin von Sonner und Mond inspirieren. Das Licht, das „Monai“ abstrahlt, ist dem Tageslicht nachempfunden. Es ist zudem dimmbar und kann in seiner Helligkeit mit der jeweiligen Zeitzone und damit dem circadianen Rhythmus angepasst werden. Morgens strahlt er automatisch heller und abends dunkler – und gemütlicher, so dass der Körper gut auf die bevorstehende Nacht eingestimmt wird.

Ein Bild von "Monai" von Neringa Orlenok

Orlenok formuliert einen interessanten Gedanken: Versammelte sich die Familie früher um das Feuer, kann der „Monai“-Leuchttisch heute in ihren Augen die gleiche Funktion erfüllen. Anhand von etwas Farbe und verschiedener Auflagen mit von Blättern, Ästen, Muscheln oder Bienenwabe inspirierten Ausstanzungen verwandelt sich „Monai“ schnell in ein buntes Kunstwerk.

Beim Material bleibt Orlenok konsequent und legt Wert auf Holz aus nachhaltiger Produktion. Jeder „Monai“-Tisch wird von Hand gemacht. Kaufen kann man den Leuchttisch aber noch nicht. Derzeit wirbt Orlenko auf der Crowdfunding-Plattform Indiegogo um Unterstützer.

© alle Fotos: Neringa Orlenok

gesehen bei: yanko design

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