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"Dandelion"-Pendelleuchte von LZF (Bild: LZF)

Stilvolle Furnierleuchten: LZF Lamps weiß, wie’s geht

LZF Lamps versteht sich auf einzigartige Designerleuchten aus Holzfurnier – und, wie seine „Telling Tales“-Kampagne beweist, auf ein sehr geschmackvolles Marketing.

Nur die wenigsten haben mit Holz ein Problem. Holz verströmt eine natürliche Gemütlichkeit und verfügt über eine äußerst angenehme Haptik. Das findet auch das Team des spanischen Leuchtenherstellers LZF Lamps, der für seine handgemachten Leuchten aus Echtholzfurnier bekannt ist. Hier im Blog war bereits die Schreibtischleuchte „Asterisco“ Thema, die im letzten Jahr mit dem iF Design Award ausgezeichnet wurde.

Furnier bezeichnet dünne Blätter aus Holz, die mit der Säge vom Stamm geschnitten werden. Nur wenige Millimeter sind diese Blätter für gewöhnlich dick – und damit dünn genug, um Licht hindurchzulassen.

Auf dieser Erkenntnis fußte die Gründung von LZF vor 22 Jahren, als Mariví Calvo and Sandro Tothill das Unternehmen im spanischen Valencia aus der Taufe hoben. „Timberlite“ nennt LZF sein hauseigenes Furnier, das per Hand in jede erdenkliche Form gebracht werden kann. Im letzten Jahr auf der Euroluce in Mailand stellte LZF etwa eine riesige Koi-Fischleuchte aus. Weil man’s halt kann vermutlich.

"Escape"-Pendelleuchte von LZF (Bild: LZF)

„Escape“-Pendelleuchte von LZF (Bild: LZF)

Derzeit präsentiert LZF, die Abkürzung steht ursprünglich übrigens für „Luzifer“, seine Produkte auf der Light + Building-Messe in Frankfurt, darunter auch die Neumodelle Dandelion S, New Wave S und Cervantes A.

Zur Vermarktung seiner neuen Kollektion hat Mariví Calvo  die sehr gelungene „Telling Tales“-Kampagne kreiert, deren erster Teil Ende Januar, der zweite Anfang März veröffentlicht wurde. Im Laufe des Jahres folgen noch vier weitere.

"Swirl"-Pendelleuchte von LZF (Bild: LZF)

„Swirl“-Pendelleuchte von LZF (Bild: LZF)

Drei Ideen bilden die Basis der Kampagne: Alle Bilder sollten künstlerische Werke sein und bei Nacht aufgenommen werden, um die Leuchten gut inszenieren zu können. Ihr Fokus sollte zudem nicht auf den Räumen, sondern auf den Menschen liegen, die sie bewohnen.

Inspiriert von den Bildern des US-amerikanischen Malers Edward Hopper, schufen die Fotografen aufwändige Retro-Szenerien, die in Farbgebung und Ausstattung direkt einem Film aus den 1950er Jahren entsprungen zu sein scheinen.

"Cervantes" von LZF (Bild: LZF)

„Cervantes“ von LZF (Bild: LZF)

Hinzu gesellen sich Geschichten aus der Feder von Autor Grassa Toro. Protagonist des ersten Teils war das fiktive Pärchen Julie und Nelson, im zweiten spielen nun Lana und John die Hauptrollen.

Aber nein, Hauptdarsteller sind natürlich eigentlich die LZF-Leuchten, die sehr organisch in jedes Bild eingearbeitet sind. Ein sehr gelungener, stilvoller Blick auf das gestern mit den Leuchten von heute, wie ich finde.

© Fotos: LZF Lamps / Maria Mia, Cualiti

"Carambola" (Bild: LZF)

„Carambola“ (Bild: LZF)

"Air Lamp" (Bild: LZF)

„Air Lamp“ (Bild: LZF)

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Benedikt
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