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"FL/Y" von Kartell (Bild: Kartell)

Pop lässt grüßen: „FL/Y“-Pendelleuchte von Kartell (2002)

Ein Traum in quietschbunt: Die FL/Y-Pendelleuchte von Kartell ist leicht, elegant – und in vielen Farben zu haben.

Transparentes Methacrylat setzt Hersteller Kartell bei der „FL/Y“-Pendelleuchte* ein. Der Vorteil des Materials: Es lässt sich nach Belieben einfärben. Folgerichtig ist die Pendelleuchte in den verschiedensten Farben erhältlich. Ganz egal also, welcher Farbton in den eigenen vier Wänden vorherrscht: So gut wie sicher gibt es eine „FL/Y“-Variante, die sich bestens in die Umgebung einfügt. Von Blau und Grün über Weiß und Violett bis hin zu Gelb, Rot oder Orange findet sich alles im Angebot. Um das sensible Plastik vor Kratzern zu schützen, wird die Leuchte mit einer leicht ebnehmbaren Schutzfolie ausgeliefert.

Einmal aufgehängt, schwebt die schmucke Pendelleuchte fast schwerelos im Raum – wie eine bunt schimmernde Seifenblase. Ihr Design erinnert an das der experimentellen 1960er Jahre, in denen etwa Verner Panton mit Farben und Kunststoffen experimentierte. Zu nennen ist an dieser Stelle sicherlich seine legendäre Leuchte „FlowerPot“, die der dänische Designer im Jahr 1968 entwarf. Das besondere Licht der „FL/Y“-Leuchte rührt auch von ihrer besonderen Form her: Statt den kugelförmigen Lampenschirm mittig zu schneiden, entschied sich Designer Pietro Ferruccio Laviani, den Schnitt etwas unterhalb der Mitte anzusetzen.

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1960 geboren, absolvierte Pietro Ferruccio Laviani ein Studium an der Polytechnischen Hochschule in Mailand. Oft greift der Italiener bei seinen Arbeiten auf Kunststoff zurück. „FL/Y“ stellte im jahr 2002 die erste Leuchte im Kartell-Sortiment dar. Unter seinen Arbeiten finden sich nicht nur Leuchten, wie zum Beispiel die im Barockstil gehaltene Leuchte „Bourgie“*, sondern auch Möbel. Auch in der Architektur und im Ausstellungsdesign ist Laviani tätig.

"FL/Y" von Kartell (Bild: Kartell)

„FL/Y“ von Kartell (Bild: Kartell)

"FL/Y" von Kartell (Bild: Kartell)

„FL/Y“ von Kartell (Bild: Kartell)

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Benedikt
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