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Signify präsentiert Upcycling-Lampe aus alten CDs

Wer im Blog mal ein bisschen gestöbert hat, wird es wissen: Nachhaltigkeit halte ich für wichtig. Leuchtenentwürfe, die schonend mit Ressourcen umgehen oder gar aus Gebrauchtem oder ungewöhnlichen Materialien hergestellt werden, stelle ich gerne vor.

Beliebt bei euch ist zum Beispiel dieser Artikel über Lampen aus alten Flaschen. Hervorheben möchte ich auch diese Lampen aus Hanf-, Tabak- und Weinabfällen oder neue Entwicklungen wie leuchtende Pflanzen und diesen die Luft mit Algen reinigenden Kronleuchter.

Spannend ist die Neuheit des niederländischen Herstellers Signify deshalb allemal: Das Unternehmen hat einen neuen Service ins Leben gerufen, über den sich jeder seine ganz persönliche Leuchte aus dem 3D-Drucker gestalten und bestellen kann.

CDs gehen, Leuchten kommen

Laut Pressemitteilung legt Signify dabei großen Wert auf Nachhaltigkeit: Die Leuchten bestehen aus recyclingfähigem Material wie gebrauchten CDs, die ja bekanntlich mehr und mehr vom Markt verschwinden. Ein Tischleuchte, die aus dem Material 24 recycelter CDs gedruckt wird, stellte Signify gleich mit vor. Eine Upcycling-Lampe also wie aus dem Katalog.

Signify-Manager Khalid Aziz sagt dazu:

„Philips und Sony haben Anfang der 1980er Jahre die CD eingeführt. Heute bauen wir auf diesem Erbe auf, indem wir auf die Technologie zurückgreifen, um hochwertige und dekorative Leuchten herzustellen.“ 

Signify präsentiert ein neues Angebot für Leuchten aus dem 3D-Drucker.
Signify präsentiert ein neues Angebot für Leuchten aus dem 3D-Drucker.
Über 300 Designkombinationen bietet der Online-Shop.
Über 300 Designkombinationen bietet der Online-Shop.
Möglich sind verschiedene Formen, Farben und Texturen.
Möglich sind verschiedene Formen, Farben und Texturen.
Die Upcycling-Lampe "Quartz One" besteht aus Recycling-Polycarbonat.
Die Upcycling-Lampe "Quartz One" besteht aus Recycling-Polycarbonat.
Das Material liefern ausgediente CDs.
Das Material liefern ausgediente CDs.
Signify präsentiert ein neues Angebot für Leuchten aus dem 3D-Drucker.

In punkto Nachhaltigkeit führt Signify folgende Argumente ins Feld: Polycarbonat, das für den Druck verwendet wird, sei zu 100 % wiederverwendbar, zudem seien kein Klebstoff und weniger Einzelteile notwendig. Mehr und mehr soll dabei recyceltes Polycarbonat zum Einsatz kommen. Wegen ihres geringeren Gewichts verursachten die Leuchten aus dem 3D-Drucker außerdem beim Versand weniger CO2.

300 verfügbare Designkombinationen

Die Bedienoberfläche des Shops ist sehr intuitiv, das muss man Signify lassen. Und angesichts von 300 verfügbaren Designkombinationen dürfte es dauern, bis ein anderer sich für die gleiche Kombination entscheidet.

Nicht jede trifft meinen Geschmack (wie übrigens auch besagte Upcycling-Lampe “Quartz One” aus alten CDs), aber vielleicht ist ja für den ein oder anderen von euch etwas dabei. Alles in allem eine nette Idee, die ein neues Geschäftsfeld auf spannende Art und Weise auslotet.

© Bilder: Signify

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Benedikt
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