Um gut arbeiten zu können, ist eine gute Lichtquelle unverzichtbar. Diese 7 berühmten Schreibtischlampen sind seit Jahrzehnten beliebt und bewährt.
Wer seinen Arbeitsplatz nicht gut ausleuchtet, fährt unter Umständen eine unliebsame Ernte ein: Kopfschmerzen, Schwindel oder Konzentrationsstörungen sind die Folgen übermäßiger Augenbelastung. Auf das richtige Licht kommt es an: Besonders mögen die Augen ein weißes Licht, das einen hohen Blau-Anteil hat.
Indirekte Beleuchtung in Form einer Deckenlampe oder natürliches Licht sind ebenfalls wichtig, aber eine direkte Lichtquelle auf dem Schreibtisch ist für gutes Arbeiten unerlässlich. Weil sich die Anforderungen an das Licht im Laufe eines Arbeitstages vielfach ändern können, empfiehlt sich eine Leuchte, deren Licht sich frei ausrichten lässt.
In den 1920er Jahren kamen die ersten Schtreibtischleuchten mit schwenkbaren Armen, die sich in der jeweils gewünschtern Position feststellen ließen. In den 1930er Jahren erfand dann George Cawardine das Anglepoise-Prinzip, das sich der Spannkraft metallener Federn bediente, um die Leuchte zu positionieren. Diese sieben Beispiele gehören zu den absoluten Klassikern unter den Schreibtischlampen, die bis heute begehrt und beliebt sind.
1. George Cawardine „Anglepoise® 1227“ (1933)
Nach dem Vorbild der menschlichen Anatomie gestaltete der Brite George Cawardine seinen Lampenklassiker von 1933. Seine Spiralfedern halten die Lampenarme wie Muskeln stabil. Die Leuchte wird bis heute produziert, das archetypische Anglepoise-Prinzip wurde im Laufe der Jahrzehnte tausendfach kopiert.

Anglepoise Original 1227 Schreibtischleuchte, schwarz/Kabel schwarz
2. Jac Jacobsen „Luxo L-1“ (1937)
Wer schon mal einen Film des Pixar-Studios gesehen hat, kennt auch Jac Jacobsens Leuchte „Luxo L-1“, die sich 1937 dem frisch patentierten Anglepoise-Prinzips bediente. Die „Luxo L-1“ diente als Vorbild für das Pixar-Logo und gilt heute als eine der meistverkauften Leuchten der Welt.

3. Michele de Lucchi & Giancarlo Fassina „Tolomeo“ (1987)
Michele de Lucchi, Anfang der 1980er Jahre Mitbegründer der Memphis-Gruppe, schuf gemeinsam mit Giancarlo Fassina im Jahr 1987 mit der „Tolomeo“ eine Schreibtischleuchte, die heute nicht als eine, sondern als die meistverkauften Lampen der Gegenwart gilt. Hersteller ist das italienische Unternehmen Artemide.

4. Naoto Fukasawa „Demetra“ (2014)
Fukasawas Leuchte „Demetra“ ist das jüngste Mitglied dieser Liste, hat aber definitiv das Zeug zum modernen Klassiker. Inspiriert von Michele de Lucchis „Tolomeo“ verzichtet der Designer aber auf einen Lampenschirm und setzt auf LEDs. 2014 gewann „Demetra“ den renommierten Red Dot Design Award.
5. Bernhard Albin-Gras „La Lampe Gras“ (1921)
Bernhard Albin-Gras gelang es, bei seiner Leuchte auf Schweißnähte und Schraubverbindungen zu verzichten. Die erste Ausführung der „La Lampe Gras“ erschien bereits 1921. Bis heute wird sie in Handarbeit produziert. Dank ihres reduzierten, funktionalen Designs gilt die Leuchte als Ikone des Industriedesigns im 20. Jahrhundert.

6. Birger Dahl „Birdy“ (1952)
Klare geometrische Formen bilden die Grundlage für viele Arbeiten des norwegischen Designers Birger Dahl. Zu seinem Werk gehört auch die Leuchtenserie „Birdy“, die sich durch eine sich bis heute modern ausnehmende Schlichtheit auszeichnet. Die Schreibtischleuchte aus Aluminium kam 1952 auf den Markt.

Northern Birdy Tischleuchte, schwarz/Messing
7. Richard Sapper „Tizio“ (1972)
Sapper nutzte 1972 keine Federn sondern Gegengewichte am Ende der Lampenarme, um den kleinen Leuchtkopf seiner „Tizio“-Leuchte ausrichten zu können. Zudem setzte er eine Niedervolt-Halogenlampe ein, so dass der Strom durch die Lampenarme floss und keine störenden Kabel eingesetzt werden mussten. Heute gilt „Tizio“ als Ikone des High-Tech-Designs.











