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Designerleuchte "VV Cinquante Floor" von Astep

Mit festem Blick nach vorn zurück: Leuchtenserie “VV Cinquanta” von Astep

Zeitlos und elegant präsentiert sich die Leuchtenserie “VV Cinquanta” des italienischen Herstellers Astep.

Es konnten nur Leuchten sein: Mit Astep tritt Alessando Sarfatti die Fußstapfen seines Großvaters Gino und seines Vaters Riccardo. Ersterer gründete im Jahr 1939 die Leuchtenmanufaktur Arteluce. Einige berühmte Beispiele aus Gino Sarfattis Arbeit habe ich im Blog bereits vorgestellt.

Riccardo Sarfatti hob 1979 die Leuchtenmanufaktur Luceplan aus der Taufe. Im Luceplan-Portfolio finden sich so spannende Leuchten wie der Kronleuchter “Stochastic” oder “Counterbalance” von Daniel Rybakken.

Designerleuchten von früher fürs Heute

Nun also Astep: Gegründet 2014, steht der Name des Unternehmens für eine “niemals endende Reise – die Reise der Evolution”. Astep kreiert “neue Produkte für das Zuhause. Produkte, die digitalen Technologien eine höhere Bedeutung zukommen lassen”. Für Furore sorgte zum Beispiel das Modell “Candela” von Francisco Gomez Paz, das sich ein physikalisches Phänomen zunutze macht, um seinen Strom selbst zu produzieren.

Designerleuchte "VV Cinquante Wall" von Astep

“VV Cinquanta Wall”

Aber auch der Blick zurück soll nicht fehlen. Gleichzeitig finden sich etwa neue Editionen berühmter Leuchten von Gino Sarfatti und Vittoriano Viganó im Sortiment – wie die Serie “VV Cinquanta”, die Viganó im Jahr 1951 schuf, als er bei Arteluce beschäftigt war. Bei Astep erfährt die Designerleuchte eine Wiederauflage.

Ausladender Lampenschirm aus Aluminium

Die Serie umfasst eine Hänge-, eine Steh- und eine Wandleuchte, wobei mir die schlichte Optik der Stehleuchte besonders zusagt. Der filigrane Ständer aus Eisen lenkt den Blick des Betrachters auf den ausladenden, beweglichen Lampenschirm aus Aluminium, der in den Farben Weiß, Schwarz, Rot, Gelb und Blau zu haben ist.

"VV Cinquante Floor" von Astep

Ein Hingucker ist aber zweifellos auch die Hängeleuchte, die sich durch zwei unterschiedlich geformte Reflektoren auszeichnet. Sie sind am Ende einer zweigliedrigen Stangenkonstruktion platziert. Sie können nach Wunsch ausgerichtet werden.

Vittoriano Viganó, 1919 in Mailand geboren, absolvierte ein Architekturstudium am Polytechnikum in Mailand. Nach seinem Abschluss arbeitete er unter anderem als Dozent für Stadtplanung und Innenarchitektur sowie als Art Director bei Gino Sarfattis Firma Arteluce. Er starb 1996 in Mailand.

© alle Fotos: Astep

Designerleuchte "VV Cinquante Suspension" von AstepDesignerleuchte "VV Cinquante Floor" von Astep

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Benedikt
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