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"Lumiére"-Leuchte von Rudolfo Dordoni (Bild: Foscarini)

Designklassiker aus Italien: „Lumiére“-Tischleuchte von Rodolfo Dordoni für Foscarini (1990)

1990 brachte Foscarini Rodolfo Dordonis Tischleuchte „Lumiére“ auf den Markt. Die Tischleuchte wurde zum Verkaufsschlager.

Am Rande der Triennale di Milano feiert der italienische Hersteller Foscarini derzeit das 25-jährige Jubiläum der „Lumiére“-Designerleuchte von Rodolfo Dordoni. So erzählt eine Videoinstallation von den historischen Meilensteinen dieses Vierteljahrhunderts. Die Leuchte kam 1990 auf den Markt und bescherte dem damals noch recht unbekannten Unternehmen, der 1981 nahe Venedig gegründet wurde, einen seiner ersten Bestseller.

Dordoni, mittlerweile auf Sofas und architektonische Vorhaben abonniert, beschränkte sich auf ein schlichtes, dabei aber sehr konsistent und stimmig wirkendes Äußeres. Einen dreibeinigen Aluminiumfuß ergänzte er um einen Schirm aus mundgeblasenem Glas. Ihr Markenzeichen ist ein warmes, diffuses Licht, das ein Schlafzimmer ebenso wie eine Hotellobby in ein einladendes Licht taucht.

Trotz der minimalistischen Herangehensweise strahlt die „Lumiére“-Leuchte nicht die Kühle vergleichbarer Modelle skandinavischer Prägung oder jenen der Bauhaus-Ära aus. Verantwortlich dafür dürften unter anderem die weichen, abgerundeten Formen des Ständers und der sehr edel anmutende Lampenschirm aus Glas sein.

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"Lumiére"-Leuchte von Rudolfo Dordoni (Bild: Foscarini)

Den Lampenschirm bietet Foscarini in verschiedenen Farben an. Anlässlich des Jubiläums kamen 2015 noch einmal einige neue Farben hinzu. Zudem gibt es die „Lumiére“-Leuchte in verschiedenen Größen. Das Untergestell ist in poliert oder in lackiert zu haben. Ein Schalter zum Ein- und Ausschalten findet sich am Kabel.

In Mailand am dortigen Politechnico studierte der 1954 geborene Rodolfo Dordoni Architektur. Nach seinem Abschluss war er bis 1990 für Cappellini tätig, seit 1997 arbeitet er für den italienischen Möbelhersteller Minotti und ist für seine Sofas bekannt. Sein Designverständnis ist geprägt von einer Vorliebe für zeitlose, klare Formen und hochwertige Materialien.

© Fotos: Foscarini

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Benedikt
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