10 neue Design-Akkuleuchten: Wiederaufladbar, kabellos – und gartentauglich

Die Draußenzeit hat begonnen: Endlich wieder unter freiem Himmel sitzen, picknicken, zusammen sein. Doch auch im Sommer gilt: Abend wird es immer irgendwann. Wenn das Sonnenlicht langsam verlischt, schlägt die Stunde der Design-Akkuleuchten, die dank wenig energiehungriger LED-Technologie und immer leistungsfähigerer Akkus ihren Weg in die Sortimente auch großer und edler Hersteller finden.

Die Vorteile liegen natürlich auf der Hand: Mobile, kabellose Leuchten sind flexibel. Sie kommen überall da zum Einsatz, wo gerade Licht gebraucht wird, egal, ob beim Grillfest, beim Zweisamsein oder beim anschließenden Aufräumen. Viele bringen einen Griff oder eine andere Vorrichtung mit, mit der sie einfach an Baumzweige gehängt werden können.  Akkuleuchte schlägt Kerze, könnte man sagen.

Mobile Design-Akkulampen waren schon öfter Thema hier, weil mich das Genre und die Entwicklung des Designs brennend interessieren. Zu meinen Favoriten zählen zum Beispiel “FollowMe” von Marset, mittlerweile ein Klassiker unter den tragbaren Leuchten, “Pong” von Simon Diener oder die quietschbunte “Roxxane Fly” von Nimbus.

Akkuleuchten – gekommen, um zu bleiben

Nun, mit dem Salone del Mobile in Mailand im Rücken, ist die Zeit reif für einen Blick über den Tellerrand. Welche neuen Designerlampen mit Batterie gibt es – oder wird es künftig geben? Viele Hersteller haben den Beleuchtungstrend erkannt und füllen ihren Modellpark mit gartentauglichen Design-Akkuleuchten auf.

Fotogalerie: Die schönsten neuen Design-Akkuleuchten

"Cri Cri" von Foscarini (Foto: Foscarini)
"Cri Cri" von Foscarini (Foto: Foscarini)
"Cri Cri" von Foscarini (Foto: Foscarini)
"Cri Cri" von Foscarini (Foto: Foscarini)
"Mini Chou" von Yonoh Creative Studio (Foto: LZF Lamps)
"Mini Chou" von Yonoh Creative Studio (Foto: LZF Lamps)
"Salt & Pepper" von Tobias Grau (Foto: Kölnmesse)
"Parrot" von Tobias Grau (Foto: kultl-lampen.de)
"Parrot" von Tobias Grau (Foto: kultl-lampen.de)
"Firefly In The Sky" von Panzeri (Foto: Panzeri)
"Firefly In The Sky" von Panzeri (Foto: Panzeri)
Akkuleuchte "Koyoo" von Axel Schmid für Ingo Maurer (Foto: Ingo Maurer GmbH, München)
"Koyoo" von Axel Schmid für Ingo Maurer (Foto: Ingo Maurer GmbH, München)
Fermobs Akkuleuchte "Mooon!"
Fermobs Akkuleuchte "Mooon!"
"Phare Lamp" von Menu (Foto: Menu)
"Phare Lamp" von Menu (Foto: Menu)
"Nuindie" von Sigor (Foto: Sigor)
"Nuindie" von Sigor (Foto: Sigor)
Akkuleuchte "Bellhop" von Flos (Foto: Flos)
"Bellhop" von Flos (Foto: Flos)

Das spanische Unternehmen LZF Lamps zum Beispiel: “Mini Chou” nennt sich die neue kleine Holzfurnier-Leuchte, bei deren Kreation sich das Yonoh Creative Studio von japanischen Laternen namens „Chou-Chin“, die aus Bambus und Reispapier gefertigt werden, inspirieren ließ. “Mini Chou” ist Teil der neuen LZF-Kollektion.

Mit zwei neuen Akku-Modellen wartet Tobias Grau auf: Seine Leuchten „Salt & Pepper“ und „Parrot“ sorgten mit Form und Funktion bereits für viel begeistertes Messegetuschel. Beide taugen natürlich auch für den Inneneinsatz, wenn es draußen regnen sollte. Dank der „WarmDIM“-Funktion passt „Salt & Pepper“ die Farbtemperatur an die Umgebungshelligkeit an, biodynamisch wirksames Licht lässt grüßen.

Etwas verspielter präsentiert sich „Cri Cri“ von Foscarini*: Die Italiener schicken eine schöne bunte Leuchte ins Rennen um die Gunst des Publikums. Die kabellose Lampe mit wiederaufladbarem Akku verfügt über einen Bügel, mit dem sie auch in luftiger Höhe einen Platz findet. Von Fermob gibt es eine neue Stehlampenversion der “Mooon!”-Leuchte. Und auch bei Ingo Maurer gibt es Neuigkeiten: Die Tischleuchte “Koyoo” entwarf Axel Schmidt.

Farbig, knallig, elegant

“Firefly In The Sky” nennt sich die Leuchte von Matteo Thun für den italienischen Hersteller Panzeri, die in weiß, schwarz, bronze, champagne und titan erhältlich ist. Sie verfügt über ein fünfstufiges Dimmsystem. Ebenfalls farbig, aber etwas knalliger präsentiert sich “Bellhop”* von Edward Barber & Jay Osgerby, die das Duo 2018 für Flos kreierte. Die “Phare Lamp” von Menu ist ein schönes Beispiel für schlichte Eleganz.

Noch verhältnismäßig neu auf dem Markt ist auch die kleine Tischleuchte “Nuindie” von Hersteller Sigor. Bis zu neun Stunden Leuchtdauer soll sie erreichen und dank ihres hohen Eigengewichts von einem Kilogramm nicht so leicht umfallen.

Fotogalerie: Licht to go – Klassiker und Dauerbrenner

"FollowMe" von Inma Bermúdez für Marset (Foto: Marset & Inma Bermúdez)
"FollowMe" von Inma Bermúdez für Marset (Foto: Marset & Inma Bermúdez)
"FollowMe" von Inma Bermúdez für Marset (Foto: Marset & Inma Bermúdez)
"FollowMe" von Inma Bermúdez für Marset (Foto: Marset & Inma Bermúdez)
"Roxxane Fly" von Nimbus (Foto: Nimbus)
"Roxxane Fly" von Nimbus (Foto: Nimbus)
"Sonnenglas": Akkulampe mit Solarmodul (Foto: kult-lampen.de)
"Sonnenglas": Akkulampe mit Solarmodul (Foto: kult-lampen.de)
"Thierry le swinger" von Fatboy (Foto: Fatboy)
"Thierry le swinger" von Fatboy (Foto: Fatboy)
"Thierry le swinger" von Fatboy (Foto: Fatboy)
"Thierry le swinger" von Fatboy (Foto: Fatboy)
"Bolleke" von Fatboy
"Bolleke" von Fatboy
"Add The Wally" von Fatboy
"Add The Wally" von Fatboy
Akkuleuchten sind im Kommen: "Bookowski" von Less'n'More (Foto: Less'n'More )
Akkuleuchten sind im Kommen: "Bookowski" von Less'n'More (Foto: Less'n'More )
"Uma": LED-Laterne mit Bluetooth-Lautsprecher (Foto: Pablo Designs)
"Uma": LED-Laterne mit Bluetooth-Lautsprecher (Foto: Pablo Designs)
"Uma": LED-Laterne mit Bluetooth-Lautsprecher (Foto: Pablo Designs)
"Uma": LED-Laterne mit Bluetooth-Lautsprecher (Foto: Pablo Designs)

Mittlerweile gibt es schon einige Modelle, die zwar nicht neu, dafür aber beliebt, besonders oder besonders beliebt sind und deshalb hier nicht unter den Tisch fallen sollen. Neben der oben bereits erwähnten “FollowMe” von Marset zählt hier sicherlich auch das Fatboy-Sortiment dazu. Der einst nur für seine Sitzsäcke bekannte Hersteller produziert seit Längerem erfolgreich auch Leuchten. Mir sagt vor allem die Hängeleuchte “Bolleke” zu.

Vorgestellt hatte ich auch schon die fahrbare Leuchte “Bookowski”, eine schöne Kombination aus Leuchte und Buchablage des deutschen Herstellers “Less’n’More”. Ein Dauerbrenner sind auch die “Hue Go” von Philipps, die per App gesteuert werden kann, oder das Sonnenglas aus Südafrika (hier geht es zum Test), das sich in den letzten Jahren zu einem waschechten Amazon-Bestseller gemausert hat.

Ein echter Hingucker ist auch das Modell “Cyborg” von Martinelli Luce*, das seit mittlerweile drei Jahren auf dem Markt ist. Äußerlich mutet es in der Tat wie eine dem Hirn von H.G. Wells entsprungenes Konstrukt extraterrestrischer Machart an.

Design-Akkuleuchten: Kauftipps

Zuletzt aktualisiert am 18. July 2019 um 07:23 Uhr.Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Worauf man beim Kauf kabelloser Akkuleuchten achten sollte

Vor allem vier Aspekte sollte man / frau gut abwägen, bevor die Kaufentscheidung gefällt wird. Dann findet jeder die Design-Akkuleuchte, die die eigenen Bedürfnisse am besten erfüllt. Wenn zum Beispiel auch Kinder im Garten spielen, sollte eine Leuchte ein bisschen robuster daherkommen.

Wichtige Faktoren beim Kauf einer Akkuleuchte:

  • Robustheit
  • Schutzart
  • Helligkeit
  • Akkugröße

Wie oben erwähnt, ist niemandem gedient, wenn eine Leuchte direkt beim ersten Ballkontakt in ihre Einzelteile zerfällt. In wessen Garten Spiel und Spaß bisweilen auch Rennen, Bälle und Matschepampe beinhalten, sollte zu einem etwas robusteren Modell greifen.

Klar, wer es auch abends gerne hell hat, stellt sich am besten gleich ein Flutlicht auf. Aber auch für Design-Akkuleuchten ist die Frage nach der Helligkeit relevant. Möchten Sie lesen können oder reicht urige Hintergrundbeleuchtung? Liefert die “FollowMe” von Marset zum Beispiel rund 240 Lumen, ist bei Fatboys “Thierry le Swinger” bei 126 Lumen Schluss.

Einen wichtigen Faktor für die Leuchtenauswahl stellt auch die Schutzart dar. Viele Design-Akkuleuchten haben nur eine Schutzklasse von IP21, die “Phare Lamp” von Menu hat gar keinen Wasserschutz. Um Schäden zu vermeiden, müssen solche Leuchten ins Haus, wenn es zu regnen beginnt. Für den dauerhaften Einsatz im Freien eignen sich Leuchten, die wenigstens über die Schutzklasse IP44 verfügen. Direkte Feuchtigkeit vertragen sie damit jedoch nicht, erst Leuchten mit IP64 oder aufwärts bieten verlässlichen, dauerhaften Schutz. Ein Beispiel ist “Cri Cri” von Foscarini (IP65).

Von der Akkugröße hängt ab, wie lange eine Leuchte Licht spendet, bevor sie wieder aufgeladen werden muss. Einen Spitzenwert liefert hier beispielsweise Nimbus mit seinem Modell “Roxxane Leggera 101 CL”*, das bei geringster Lichtstärke 100 Stunden durchhält (sechs bei voller Lichtstärke.).

Design-Akkuleuchten von Fatboy

Zuletzt aktualisiert am 18. July 2019 um 11:43 Uhr.Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

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Viel Spaß!
Benedikt

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